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Ipsos schließt Zusammenschluss mit infas nach Squeeze-out ab

Markt- und Sozialforschung

Transaktionsradar: Ipsos schließt Zusammenschluss mit infas nach Squeeze-out ab

Ipsos hat den Zusammenschluss mit der infas Holding AG abgeschlossen. Nach erfolgreichem Squeeze-out entsteht unter dem Namen Ipsos infas ein Anbieter für Markt- und Sozialforschung in Deutschland mit rund 800 Mitarbeitenden an sechs Standorten. Ipsos hatte im August 2024 ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für die infas Holding AG unterbreitet; das Bundeskartellamt hat die Transaktion genehmigt.

Meldung: Der Abschluss bringt eine öffentliche Übernahme zu Ende, die im August 2024 mit dem Angebot begann und nun mit dem Squeeze-out vollständig vollzogen ist. Ipsos stärkt damit nach eigener Aussage gezielt die Sozialforschung in Deutschland und übernimmt große Panelstudien wie das Sozio-Oekonomische Panel, das Nationale Bildungspanel und das Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung.

Einordnung: Für M&A-Berater zeigt der Fall, wie lang der Weg von einem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot bis zum vollständigen Vollzug über Kartellfreigabe und Squeeze-out dauern kann. Zugleich ist es ein Beispiel für einen internationalen Konsolidierer, der einen deutschen Branchenführer in der Sozialforschung samt Spezialtöchtern für Data Science, Geodaten und Telefonstudio integriert.

Radar: Künftig wird infas als "infas, ein Unternehmen der Ipsos-Gruppe" geführt, gemeinsam mit dem bisherigen Ipsos-Bereich Public Affairs. Kaufpreis und weitere Transaktionsdetails nennt die Quelle nicht.

Beteiligte Personen

Die Nennung bedeutet nicht, dass die Personen den Kaufvertrag persönlich unterzeichnet haben.

Quelle: Ipsos (Pressemitteilung), 28.10.2026.

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